Biographie 

 

 

Die gebürtige Österreicherin Elena Bechter (geb. 1995 im Bregenzerwald) ist vorrangig als Solistin im Bereich Oper und Konzert tätig. 

Ihre Arbeit umfasst traditionelles als auch modernes, zeitgemäß inszeniertes Musiktheater, Kammermusik, experimentelles Tanz- und Bewegungstheater, sowie multidisziplinäre darstellende Kunst.

Neben ihrem Schaffen auf der Bühne hat sie 2020 die Company Art // 2020 -darstellende Kunstsicherung gegründet mit Darstellenden aus allen Sparten, die sie nun gemeinsam mit Viatcheslav Kushkov leitet. Seit 2021 finden im Namen der Company alljährlich die 10-tägige Festspiele Bregenzerwald statt. Mehr unter www.art-2020.info

Zuletzt verkörperte die Sopranistin im Theater Brandenburg die Manon von Massenet, die Zerlina aus "Don Giovanni" von Mozart, die Vespetta aus "Pimpinone" von Telemann, die Bastienne aus "Bastien und Bastienne" von Mozart, die Gretel aus "Hänsel und Gretel" von Humperdinck, im Uni.T in Berlin Manon von Massent, die Sophie Scholl aus "Weiße Rose " von U. Zimmermann, sowie die Sophie aus "Der Rosenkavalier" von R. Strauss. Weiters war sie in den Opern "Le nozze di figaro", "Die Zauberflöte", "Angélique", "Il viaggio a Reims" und in den Operetten "Im weißen Rössl am Wolfgangsee", "Die Fledermaus" und in "Land des Lächelns" zu erleben. Seit 2020 ist sie Teil der internationalen Theatercompany Paper Tiger Collective. Im Zuge dessen arbeitete Sie 2021 in einer Koproduktion der Paper Tigers auch mit der Kula Compagnie und dem Theatrofragile  zusammen. 

Sie ist Preisträgerin des internationalen Gesangs-Wettbewerbs der Accademia Belcanto in Graz. Als Stipendiatin der Schweizer Stiftung Lyra, sang sie unter anderem mit dem „Franz Schmidt Kammerorchester“ ein Konzert im Justizpalast in Wien, unter der musikalischen Leitung von Dirigent Nicolas Radulescu. Zum wiederholten Mal war sie als Solistin beim Kopenhagener Festival im Odd Fellow Palaeet zu hören, sowie mit dem "Tegler' Zupforchester" unter der Leitung von Dirigent Symeon Ioannidis. Darüber hinaus konzertierte die junge Österreicherin in Berlin, Brandenburg, Sion, Frankfurt, Graz, Schloss Henfenfeld und  Bregenz, sowohl als Konzert- als auch Oratoriensängerin

Gerne arbeitet die Sopranistin auch im direkten Kontakt mit Komponisten zusammen und  hatte so  immer wieder das Glück an der Entstehung von Werken mitzuwirken und sie uraufzuführen. 

Wichtige Impulsgeber während ihres Studiums an der Universität der Künste Berlin waren u.a. ihr Gesangsprofessor Enrico Facini, Frank Hilbrich, Peter Maus, Axel Bauni, Sebastian Stoermer und Klara Hornig. Zahlreiche Meisterkurse mit Angelika Kirchschlager, Christa Ludwig, Arthur Janzen, Thomas Heyer, Laurent Pillot, Klesie Kelly, Sylvia Greenberg und Ingeborg Hallstein ergänzen ihre sängerische Ausbildung. 

Tanz/Bewegung: Ausgebildet wurde sie in Ballett, zeitgenössischem Tanztheater und Jazz Dance vom Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik e.V., sowie von der Dance Art School in Dornbirn. Weitere Schwerpunkte im Bereich Tanz sind der argentinische Tango, sowie Tanz-Improvisation. Sie ist Gründerin und Gesamtleiterin des Tanzprojekts Bregenzerwald im Tanzfieber und arbeitete viele Jahre als Tanzlehrerin im Bregenzerwald und Mittelfranken. Auch bildet sie sich ständig in neuen Bewegungsformen weiter, so trainiert sie derzeit  Aikido, japanische Schwert- und Stockkampfvariationen und Systema.