Biographie 

 

 

Die gebürtige Österreicherin Elena Bechter (geb. 1995 im Bregenzerwald) ist vorrangig als Solistin im Bereich Oper und Konzert tätig. 

Ihre Interessen liegen sowohl im traditionellen als auch modernen, zeitgemäß inszenierten Musiktheater, in der Kammermusik, im experimentellen Tanz- und Bewegungstheater, sowie in der multidisziplinären darstellenden Kunst.

So ist sie neben ihrem Schaffen auf der Bühne auch Gründerin von 

Art // 2020, eine Company die ihre Aufgabe — mit einem Netzwerk für darstellende Künstler aus allen Sparten (Sprech- und Tanztheater, Puppenspiel, Oper, Lied, …) — darin sieht, der darstellenden Kunst allzeit einen sicheren Platz für Aufführungen zu gewährleisten. Diese leitet sie nun zusammen mit dem Bewegungswissenschaftler Viatcheslav Kushkov. 

Mehr dazu unter www.art-2020.org

Zuletzt verkörperte die Sopranistin im Theater Brandenburg die Gretel aus "Hänsel und Gretel" von Humperdinck, im Uni.T in Berlin Manon von Massent, die Sophie Scholl aus "Weiße Rose " von U. Zimmermann, sowie die Sophie aus "Der Rosenkavalier" von R. Strauss. Weiters war sie in den Opern "Le nozze di figaro", "Die Zauberflöte", "Angélique", "Il viaggio a Reims" und in den Operetten "Im weißen Rössl am Wolfgangsee", "Die Fledermaus" und in "Land des Lächelns" zu erleben. Am 03./04. Juli 2020 war Sie als Solistin bei der internationalen Theatercompany "Paper Tigers" zu Gast und wurde Teil der Weltpremiere "Infection, state of emergency, Beethoven" - weitere Vorstellungen folgen. 

 

Sie ist Preisträgerin des internationalen Gesangs-Wettbewerbs der Accademia Belcanto in Graz. Als Stipendiatin der Schweizer Stiftung Lyra, sang sie unter anderem mit dem „Franz Schmidt Kammerorchester“ ein Konzert im Justizpalast in Wien, unter der musikalischen Leitung von Dirigent Nicolas Radulescu. Zum wiederholten Mal war sie als Solistin beim Kopenhagener Festival im Odd Fellow Palaeet zu hören, sowie mit dem "Tegler' Zupforchester" unter der Leitung von Dirigent Symeon Ioannidis. Darüber hinaus konzertierte die junge Österreicherin in Berlin, Brandenburg, Sion, Frankfurt, Graz, Schloss Henfenfeld und  Bregenz, sowohl als Konzert- als auch Oratoriensängerin

Gerne arbeitet die Sopranistin auch im direkten Kontakt mit Komponisten zusammen und  hatte so  immer wieder das Glück an der Entstehung von Werken mitzuwirken und sie uraufzuführen. 

Wichtige Impulsgeber während ihres Studiums an der Universität der Künste Berlin waren u.a. ihr Gesangsprofessor Enrico Facini, Frank Hilbrich, Peter Maus, Axel Bauni, Sebastian Stoermer und Klara Hornig. Zahlreiche Meisterkurse mit Angelika Kirchschlager, Christa Ludwig, Arthur Janzen, Thomas Heyer, Laurent Pillot, Klesie Kelly, Sylvia Greenberg und Ingeborg Hallstein ergänzen ihre sängerische Ausbildung. 

Tanz/Bewegung: Ausgebildet wurde sie in Ballett, zeitgenössischem Tanztheater und Jazz Dance vom Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik e.V., sowie von der Dance Art School in Dornbirn. Weitere Schwerpunkte im Bereich Tanz sind der argentinische Tango, sowie Tanz-Improvisation. Sie ist Gründerin und Gesamtleiterin des Tanzprojekts „Bregenzerwald im Tanzfieber“ und arbeitete viele Jahre als Tanzlehrerin im Bregenzerwald und Mittelfranken. Auch bildet sie sich ständig in neuen Bewegungsformen weiter, so trainiert sie derzeit  Aikido, japanische Schwert- und Stockkampfvariationen und Systema. 

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